Hohe Kosten im Urlaub – Urlaubsbudget komplett gesprengt

Ich habe einfach mal mein Urlaubsbudget komplett gesprengt! Für meinen Neuseeland Trip, der Ende Februar 2020 startete, habe ich mir ein Reisebudget von 5000 € eingeplant. Für einen 4-wöchigen Campervan Urlaub mit Selbstversorgung, sollte das Budget pro Person mehr als ausreichen. Naja, das habe ich zumindest gedacht. Am Ende kam allerdings alles anders als geplant. Durch zwei unschöne Ereignisse sind die Kosten allerdings regelrecht explodiert. Warum ich so hohe Kosten im Urlaub hatte und was ich daraus gelernt habe, verrate ich euch jetzt.

Hohe Kosten im Urlaub

Mein Neuseeland Trip sollte mit einem geplanten Budget von 5000 € ohnehin der teuerste Urlaub werden, den ich bisher gemacht habe. Das lag zum einen an den hohen Flugkosten und natürlich auch daran, dass der Urlaub für 4 Wochen geplant war. Letztendlich haben die 5000 € aber nicht ansatzweise ausgereicht und ich musste mir von meinem Vater Geld schicken lassen. Eine Schande für mich als „Finanzpilotin“. Wie es dazu kam? Hier nun die komplette Story.

Neuseeland 2020 – Mein Urlaub des Schreckens

Während meines Neuseeland Trips sind gleich zwei Vorfälle passiert, die diesen Trip nicht nur zum teuersten, sondern auch zum chaotischsten Urlaub meines Lebens gemacht haben. Zum einen war es ein Unfall mit dem Campervan und zum anderen das Corona Virus, dass dafür sorgte, dass ich nicht ohne weiteres wieder nach Hause kam. So entstanden nicht nur hohe Kosten im Urlaub, sondern auch meine Nerven lagen blank. So viel Pech hatte ich während eines Urlaubs noch nie. Dabei soll ein Urlaub normalerweise der Erholung dienen, aber erholend war das definitiv nicht.

Ihr könnt nun entweder weiterlesen oder einfach zum entsprechenden YouTube Video wechseln. Dort erkläre ich das ganze Chaos sehr ausführlich. Das ist ein exklusiver Service für Lesefaule.

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Hohe Kosten im Urlaub dank eines Unfalls

Den Anfang meiner Neuseeland Unglücksserie machte ein Unfall mit dem Campervan. Ich war die Fahrerin und habe den Unfall verursacht. Natürlich nicht absichtlich, denn am Ende haben einfach dumme Umstände dazu geführt. Rückblickend hätte ich auch nicht viel anders machen können, um den Unfall zu verhindern. Er ist also nicht aus fahrlässigem Handeln entstanden, sondern tatsächlich, weil es eben einfach ein Unfall war.

So ist der Unfall passiert!

In Neuseeland herrscht Linksverkehr, was sich tatsächlich schlimmer anhört als es ist. Ich fand es nicht sonderlich ungewohnt links zu fahren, da sich auch das Lenkrad auf der anderen Seite befindet. Wir sind von Westport auf dem Highway 5 nach Nelson unterwegs gewesen, als sich der Unfall mitten im Nichts ereignete. Links neben uns am Highway waren ein paar Bäume, die uns von einer Klippe trennten und rechts neben uns bergige Landschaft. Ich fuhr logischerweise auf der linken Fahrbahnseite und fuhr mit dem rechten Reifen über eine Unebenheit der Straße. Erst dachte ich mir nichts schlimmes dabei. Wir sind dann zwar mit den linken Reifen von der Fahrbahn abgekommen, weil der Campervan plötzlich nach links rüber zog, aber bis dahin war noch alles ok. Da ich aber natürlich mit allen Reifen wieder auf die Straße zurück wollte, weil mir die Klippe links neben uns doch zu nahe kam, habe ich versucht rechts rüber zu lenken.

Das Desaster nahm seinen Lauf!

Leider hatte der Campervan generell schon eine extrem schwammige Lenkung und hielt nicht sonderlich gut die Spur. Dazu kommt dann noch das ungünstig verteilte Gewicht und ein hoher Schwerpunkt des Campervans und zack hat man verdammt gute Zutaten für einen möglichen Unfall. Als ich dann also rechts rüber lenkte, kamen wir dabei so weit nach rechts, dass wir auf die Gegenfahrbahn gerieten. Da mir dort ein anderes Auto entgegenkam und ich mich erschrocken habe, habe ich natürlich direkt wieder nach links auf unsere Fahrbahn rüber gezogen. Dummerweise dachte sich der Autofahrer des anderen Autos auch, dass er uns ausweichen müsse und so krachte er auf unserer Fahrbahn in unsere rechte Front (Fahrerseite) und wir fielen samt des Campervans auf die Motorhaube des anderen Autos. Ja, wir sind tatsächlich umgekippt.

Glück im Unglück

Ich sah nach dem Zusammenprall nur noch rot. Mein ganzer Arm und meine Hose war voller Blut. Erst traute ich mich nicht zu Kathy hoch zu schauen (hing über mir im Sitz), weil ich Angst hatte, dass ihr auch was passiert ist. Ich tat es dann aber doch. Glücklicherweise stand sie nur unter Schock, blieb aber unversehrt. Im selben Moment kam auch schon der Erste Helfer angerannt, der uns irgendwie versuchte anzusprechen, was nicht so einfach war, da der Campervan auf die Seite gefallen ist und auf der Motorhaube des anderen Autos lag. Der Helfer fragte uns, ob wir ok sind und uns bewegen können und teilte uns mit, dass es sicher ist, wenn wir rausklettern wollen. Meine Beine waren zwar eingeklemmt, aber ich konnte mich irgendwie befreien und bin als erstes rausgeklettert. Kathy folgte dann auch. Ich bin zuerst wie ne Gestörte zum anderen Auto gerannt und habe dort gefragt, ob alles ok ist. Glücklicherweise ist auch den anderen beiden nichts passiert, außer einem Schock. Lediglich beide Autos waren Kernschrott. Materielle Dinge lassen sich aber glücklicherweise ersetzen.

Da ich verletzt war, habe ich mich an den Straßenrand gelegt und wurde von den Ersthelfern gut versorgt. Danke nochmal an jeden einzelnen Helfer und an jeden der warten musste und sich ruhig verhalten hat. Es gab glücklicherweise keine Gaffer, wie es in Deutschland leider oft der Fall ist, dass machte die Situation deutlich angenehmer.

Verletzungen und deren Folgen

Wie bereits erwähnt haben zwar alle einen Schock erlitten, aber glücklicherweise, war ich die einzige, die überhaupt ins Krankenhaus musste und Verletzungen abbekommen hatte. Ich hatte diverse Beulen am Kopf, da der Airbag nicht auslöste, Schnittverletzungen am rechten Arm und Rücken, sowie Prellungen an der gesamten rechten Seite. Besonders die Beine und Füße haben einiges abbekommen, da diese eingeklemmt waren. Alles in allem hatten wir aber Glück im Unglück. Der Urlaub war natürlich danach trotzdem etwas getrübt, da ich nicht mehr richtig laufen konnte und wir auf einige Dinge wie beispielsweise Wandern in der Vulkanlandschaft verzichten mussten.

Kosten, die durch den Unfall entstanden!

Da ihr euch immerhin auf einem Finanzblog befindet, wollen wir natürlich auch beim Thema Finanzen bleiben. Daher zeige ich euch nun, inwiefern die Kosten durch den Unfall gestiegen sind.

Das Positive zuerst. Ich habe zwar eine Reiseunfallversicherung, allerdings musste ich diese nicht in Anspruch nehmen, da die Unfallkosten in Neuseeland von der Regierung übernommen werden. Zumindest dann, wenn man nicht fahrlässig gehandelt hat. Daher hatte ich das Glück, dass ich für den Krankentransport und Behandlungen in Neuseeland nichts zahlen musste, denn der Unfall passierte aufgrund ungünstiger Ereignisse.

Schaden am Campervan und anderem Auto

Ich hatte zwar eine Versicherung ohne Selbstbeteiligung abgeschlossen, um mir Stress zu sparen, allerdings war bei dieser Versicherung das Dach des Campervans ausgeschlossen. Ja, richtig gehört. Ich bin ganz ehrlich, ich habe auch niemals damit gerechnet, dass ich überhaupt mal mit einem Campervan umkippe und ich dachte mir ein Dach eines Campervans kann ja nicht so teuer sein. Also ging ich das Risiko ein. Ihr könnt euch nach der Schilderung des Unfalls sicherlich denken, dass auch das Dach beschädigt wurde. Ja, es hatte ne kleine Macke. Ich musste es pauschal mit 5100 NZD direkt bezahlen, was umgerechnet inkl. Kreditkartengebühren einen Betrag von 2.885,03 € ausmachte. Von dieser Pauschale, war im Vertrag übrigens nirgends eine Spur zu finden. Ich fand es auch ein bisschen teuer für nen Dach, von nem Auto was insgesamt wahrscheinlich nicht einmal so einen hohen Restwert hatte. Immerhin hatte die alte Gurke schon über 300.000 km weg und war auch sonst schon an einigen Stellen abgenutzt und nicht einmal der Airbag war funktionstüchtig. Von Jucy Rentals kann ich euch daher abraten.

Kosten für einen Ersatzwagen

Da der Vermieter uns keinen neuen Campervan mehr gab, weil er meinte, wir hätten fahrlässig gehandelt mussten wir einen neuen Mietwagen nehmen. Auch die Differenz der Mietkosten für den Campervan bekamen wir nicht zurück, da in den Versicherungsbedingungen steht, dass Jucy selber entscheiden kann, ob sie uns einen neuen Wagen geben oder nicht und es bei fahrlässiger Handlung kein Geld zurück gibt. Nun denn, ich war nach dem Unfall sowieso durch den Wind, völlig fertig und wollte einfach meine Ruhe haben, also haben wir uns nen Ersatzwagen bei AVIS gemietet. Campervans waren leider keine mehr verfügbar, also wurde es ein Toyota Yaris. Dieser kostete uns für die restlichen Tage 584,50 € zusätzlich.

Weitere Mehrkosten bedingt durch den Unfall

Das war es aber noch nicht mit den Kosten, die durch den Unfall verursacht worden. Denn auch die Fähre, die wir gebucht hatten konnten wir z.B. nicht mehr nutzen, da wir an dem Tag im Krankenhaus waren und nicht rechtzeitig die Fähre nehmen konnten. Das Ticket verfiel also, und wir mussten später ein neues buchen. Das Ersatzticket kostete 67,78 €.

Zusätzlich kamen natürlich noch Hotel- bzw. Unterkunftskosten dazu, da wir nicht mehr im Campervan übernachten konnten. Die zusätzlichen Hotelkosten beliefen sich auf 579,38 €.

Gesamte Mehrkosten durch den Unfall

Die Mehrkosten des Urlaubs durch den Unfall setzen sich somit wie folgt zusammen:

Mehrkosten durchBetrag
Dachschaden Jucy Campervan2.885,03 €
Miete Ersatzwagen584,50 €
Neues Ticket für die Fähre67,78 €
Hotel- & Unterkunftskosten579,38 €
Total4.116,69 €

Insgesamt ergibt das also Mehrkosten, bedingt durch den Unfall von 4.116,69 €. Ich habe übrigens alle Mehrkosten durch den Unfall selber getragen, da Kathy natürlich nichts für den Unfall konnte.

Hohe Kosten im Urlaub dank Corona Virus

Erste Flugneubuchung

Aber nicht nur der Unfall hat für hohe Kosten im Urlaub gesorgt, sondern auch das derzeit weltweit wütende Corona Virus. Mein ursprünglicher Rückflug nach Deutschland sollte eigentlich am 24.03.2020 stattfinden. Allerdings wurde der Teilflug von Dubai nach Düsseldorf gestrichen. Ich versuchte mir also einen neuen Flug von Dubai nach Deutschland zu buchen und habe einen halbwegs günstigen für insgesamt 891,27 € gefunden. Diesen habe ich anschließend auch gebucht. Dummerweise konnte ich aufgrund des Corona Virus nicht mitfliegen, denn ich sollte mit Zwischenstopp in Dubai nach Deutschland fliegen. Da am 24.03.2020 allerdings der Transit am Flughafen von Dubai untersagt wurde, durfte ich nicht an Board. Kathy hatte mehr Glück, da sie einen Tag zuvor noch mehr oder weniger problemlos nach Dubai und somit zurück nach Hause kam. Leider hatten wir die Flüge nicht zusammen gebucht. Das Geld bekomme ich wohl auch nicht zurück, da der Flug ja stattgefunden hat, wenn auch ohne mich.

Zweite Flugneubuchung

Da ich natürlich nicht aufgeben wollte und auch nicht klar war wann eine Rückholaktion für Neuseeland startete versuchte ich noch einmal mein Glück und buchte einen Flug über Sydney und Tokio für insgesamt 1.103,27 €. Dreimal dürft ihr raten was passiert ist. Richtig, auch diesen Flug konnte ich nicht wahrnehmen, da kurze Zeit später auch für Australien und Tokio Transitverbote ausgesprochen wurden bzw. ich spätestens in Tokio 14 Tage in Quarantäne gemusst hätte, bevor ich nach Deutschland hätte weiter fliegen können. Also blieb mir nichts anderes übrig, als auch diesen Flug verfallen zu lassen.

Danach habe ich es aufgegeben Flüge zu buchen, da die Preise für normale Economy Class Tickets förmlich explodiert sind und nur noch ab 6000 € aufwärts erhältlich waren. Völlige Abzocke!

Hohe Kosten im Urlaub

Da ohnehin keiner garantieren konnte, ob man am Ende wirklich an Board darf oder die Flüge überhaupt stattfinden, habe ich es aufgegeben Flüge zu buchen. Stattdessen hoffte ich auf eine zeitnahe Rückholaktion.

Rückholaktion

Die Hoffnung stirbt zuletzt! Ich hatte das Glück am 28.03.2020 den ersten Flieger der Rückholaktion nehmen zu dürfen. Meinen Verletzungen sei Dank, anders kann ich mir das Glück nicht erklären, von knapp 20.000 festsitzenden in Neuseeland bei den ersten 300 dabei sein zu dürfen. Das Rückholprogramm hat mir allerdings bis zum Schluss alle meine Nerven gekostet! Warum? Das verrate ich im zugehörigen YouTube Video.

Die Rückholaktion musste ich nicht im Voraus zahlen, aber die Kosten belaufen sich wohl auf ca. 650,00 € – 1.000 €. Die Rechnung habe ich allerdings noch nicht bekommen. Die flattert wohl erst ins Haus, wenn die Aktion komplett abgeschlossen ist. Ich musste mich, mit der Teilnahme am Rückholprogramm, dazu verpflichten diese Kosten zu übernehmen. Die Hohen Kosten im Urlaub werden also noch höher.

Gesamte Mehrkosten durch das Corona Virus

Die Mehrkosten des Urlaubs durch das Corona Virus setzen sich somit wie folgt zusammen:

Mehrkosten durchBetrag
Flugbuchung von Dubai nach Deutschland891,27 €
Flugbuchung nach Deutschland über Sydney & Tokio1.103,27 €
Rückholaktion650,00 €
Total2.796,10 €

Insgesamt ergibt das also Mehrkosten, bedingt durch die Flugausfälle von 2.796,10 €.

Gesamte Mehrkosten im Urlaub

Die Mehrkosten durch den Unfall und das Corona Virus setzen sich demnach wie folgt zusammen:

Mehrkosten durchBetrag
Unfall4.116,69 €
Corona Virus2.796,10 €
Total6.912,79 €

Insgesamt ergibt das also Mehrkosten von 6.912,79 €.  Alleine die Mehrkosten sind schon deutlich höher als das ursprünglich geplante Urlaubsbudget von 5000 €. Aber wie teuer war denn nun der komplette Urlaub?

Der teuerste Urlaub meines Lebens

Auf meiner Urlaubsliste steht Bora Bora eigentlich ganz weit oben auf meiner Favoritenliste. Da ich hierfür allerdings ein Urlaubsbudget von knapp 10.000 € für zwei Wochen Luxusurlaub benötige, habe ich mir diesen Urlaub bisher nicht gegönnt. Ich hätte auch nie gedacht, dass ich mal einen Urlaub mache, bis auf Bora Bora, der teurer werden könnte als 10.000 € pro Person. Aber doch, ich habe es gemacht. Urlaub für über 10.000 € pro Person, allerdings eher unfreiwillig.

Die normalen Kosten des Neuseeland Urlaubs, also bestehend aus ursprünglichem Hin- und Rückflug, der Miete für den Campervan, Essen und Trinken, Campingplätze, Benzinkosten und Eintrittskarten für Touren und Events beliefen sich auf insgesamt 4.527,58 €.

Zusammen mit den Mehrkosten durch den Unfall und das Corona Virus ergibt sich daraus folgendes:

Mehrkosten durchBetrag
Mehrkosten (Gesamt)6.912,79 €
Normale Urlaubskosten (Gesamt)4.527,58 €
Total11.440,37 €

Insgesamt beliefen sich meine Urlaubskosten also auf 11.440,37 €. Damit war das offiziell der teuerste Urlaub meines Lebens. Ich hoffe und glaube, dass das auch so bleiben wird.

 

Hattet ihr schon Mal so hohe Kosten im Urlaub bedingt durch einen Unfall oder anderes Chaos? Habt ihr selber wegen Corona irgendwo fest gesessen?

Lasst mir gerne einen Kommentar da. Ich würde mich sehr darüber freuen!

Liebe Grüße
Eure Sara „Finanzpilotin“ ♡

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9 Gedanken zu „Hohe Kosten im Urlaub – Urlaubsbudget komplett gesprengt“

  1. oje, hört sich nicht gerade spaßig an 🙁 Tut mir leid…. Gott sei Dank seid ihr ja relativ glimpflich davon gekommen…. Naja, wegen Corona sitze ich halt nur quasi zuhause fest, nicht irgendwo anders… es wäre zwar angemacht gewesen, heuer mit Freunden Urlaub in Tel Aviv jetzt im April zu machen, aber das hat sich ja jetzt eh erledigt (und nen Urlaub in Quarantäne in Israel – nein Danke).. Was anderes ist natürlich ein Unfall im Urlaub – davon hab ich meine Narbe am ganzen linken Arm her – das ist aber auch schon knapp 40 Jahre her 😉

    Liebe Grüße
    Stefan

    Antworten
    • Hey Stefan, das war tatsächlich nicht so spaßig, wobei mal ausgenommen von Unfall und dem Corona Chaos ist Neuseeland einfach traumhaft. Wir hatten ja auch einige schöne Tage vor Ort, aber durch den Unfall und besonders auch das Chaos am Ende, war der Urlaub alles andere als eine Erholung ^^
      Was ist denn mit dem Arm passiert? War der gebrochen?
      Ich habe durch Schnittwunden Narben am rechten Oberarm, eher hinten. Können wir uns also gut ergänzen 😀

      LG Sara

      Antworten
  2. Hi Sara, dass Neuseeland auf jeden Fall einen Urlaub wert ist, glaube ich dir gerne.

    Naja, nen gebrochenen Arm hatte ich auch schon, aber das meinte ich nicht. Mit ca. 2 Jahren mit Eltern auf Mykonos gewesen und nen blöden Unfall mit heißem Wasser gehabt, seitdem habe ich am linken Arm ne große Narbe. Das mit der Ergänzung würde gut hinkommen, da hast du recht 😉

    Antworten
  3. Bin ja überrascht das die Rückholaktion nicht kostenlos ist, sowas erfährt man dann auch nur nebenbei. Das wichtigste aber natürlich das ihr alles ohne größere Schäden überstanden habt.

    Antworten
  4. Das ist ja absolut heftig! 11.440€ sind krass (Vor dem Hintergrund, dass diese aufgrund von ungewollten Ereignissen in die Höhe getrieben wurden) 😀 Oh man, ich hoffe, dass der Rest das Urlaubs trotzdem erholsam und schön war 🙂

    Antworten
    • Ja, das war wirklich krass. Maximal geplant waren 5000 €, was für 4 Wochen am Ende der Welt inkl. einiger Touren z.B. Helikopterflug und Eintritte auch ok gewesen wäre. Aber das war echt hart.

      Antworten
  5. Hi Sara, ich klicke mich gerade durch Deinen kompletten Blog (und bin begeistert! Liest sich super und Deine Aufstellung der Dividendenzahler Oktober/November ist extrem hilfreich!), bin nun auch auf diesen Artikel gestoßen und musste ihn sofort verschlingen. Warum? Weil mein Freund und ich genau zur gleichen Zeit in Neuseeland waren und ebenfalls dort hängengeblieben sind – und zwar sanfte 11 Tage länger als geplant … Die 1.000-Euro-Rechnung für die Rückholaktion habe ich letzte Woche überwiesen.

    Das ist echt heftig, wie Du fast schon „vom Unglück verfolgt“ wurdest :O Vor allem der Unfall – heftig, da hats doch sicher ein paar Tage gedauert, bis ihr „normal“ weiterreisen und alles genießen konntet, oder?

    Richtig ätzend auch mit den verfallenen Flügen – muss auch arg gewesen sein, da alleine zu sitzen, wenn Deine Freundin schon früher abgereist war. So eine Kacksituation 🙁 Wir haben damals hin- und herüberlegt, ob wir mit der Gefahr, dass die Flüge ebenfalls platzen, Ersatzflüge probieren sollen; aber das war uns bei all den Unsicherheiten zu riskant. Zum Glück! Aber wir hatten schon gegengechecked, ob wir die Flüge noch von der Kreditkarte zahlen könnten … Ganz zum Schluss haben wohl immer noch verzweifelte Familien, die sich die Hotels am Airport nicht mehr leisten konnten, Kredite aufgenommen, um auch die bis zu 12.000 Euro (pro Person!) teuren noch verfügbaren Flüge zahlen zu können O.O und oh Wunder … sie sind geplatzt … War eine wirklich heftige Geschichte und ich muss sagen, es verändert auch etwas in einem, plötzlich festzusitzen mit mehreren Meeren zwischen sich und seiner Familie.

    Falls Du magst, schau mal auf meinem Blog vorbei, dort habe ich unsere Kostenaufstellung rund um NZ ebenfalls aufgearbeitet. Und ganz ehrlich: Wenn Du z. B. mal in Australien unterwegs sein solltest, gib Neuseeland nochmal eine Chance, aber dann vielleicht von Anfang an mit Mietwagen und Unterkünften. Witzigerweise machen gefühlt alle den Campervan-Trip, aber ich habe noch niemanden getroffen, der sich _nicht_ hinterher darüber geärgert hat. Aus ganz unterschiedlichen Gründen; aber ein Unfall ist natürlich der ätzendste von allen …

    Ich hoffe, Du hast die Schrecken von damals inzwischen gut verarbeitet, es ist alles gut verheilt (hoffentlich nur mit einem Schrecken davongekommen …) und heute blickst Du trotzdem happy auf die Erinnerungen und Erlebnisse von Deinem NZ-Trip 🙂

    Und jetzt klicke ich mich weiter durch Deinen wunderbaren Blog. Herzliche Grüße aus der Münchener Ecke!

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    • Hi Sventja,

      was für ein interessanter Zufall, dass ihr auch zum selben Zeitpunkt in Neuseeland wart. Ich habe bisher die Rechnung für die Rückholaktion noch nicht erhalten. Wann hattet ihr die bekommen? Waren es 1000 € pro Person oder zusammen für euch beide?
      Ja, der Unfall war echt heftig. Normal weiterreisen konnte wir garnicht mehr. Wir hatten ja keinen Campervan mehr. Zudem konnte ich die ersten Tage kaum laufen und FunFact ich musste den ersten Tag nach dem Unfall ohne Schuhe rumlaufen, weil die Schuhe beim Unfallort lagen. Zudem war das Krankenhaus über ne Stunde Fahrt vom Krankenhaus entfernt, war mega blöd alles, aber haben es ja trotzdem geregelt bekommen. Urlaub stellt man sich dann aber doch etwas anders vor.

      Das mit den krassen Flugpreisen haben wir auch am Flughafen mitbekommen. Teilweise haben die 9.000 € pro Ticket bezahlt. Also für das Geld kann man dann ja schon mehrere Monate in Neuseeland leben. Schon krass irgendwie.
      Dann schau ich mal bei deinem Blog vorbei.
      LG Sara

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