Sparen beim Einkaufen – 12 clevere Spartricks!

Weniger ausgeben ist eine gute Möglichkeit, um mehr Geld sparen und investieren zu können. Gerade beim Einkaufen der Dinge des täglichen Bedarfs gibt es einiges an Einsparpotential. Denn Supermärkte und Discounter lassen sich jede Menge Verkaufstricks einfallen, um euch dazu zu animieren, mehr in den Einkaufswagen zu legen als ihr wirklich benötigt. Aber auch vor dem Einkauf gibt es einiges zu beachten, um das volle Einsparpotential auszuschöpfen. Clever sparen beim Einkaufen ist extrem einfach, wenn ihr die nachfolgenden Spartricks beachtet.

Sparen beim Einkaufen

Es gibt viele Möglichkeiten beim Einkaufen clever Geld zu sparen, denn oft trumpfen die Supermärkte mit Verkaufstricks auf oder ihr bereitet den Einkauf nicht richtig vor und packt anschließend alles wild in den Einkaufswagen, was euch zwischen die Finger kommt. So klappt das Sparen beim Einkaufen natürlich nicht, daher solltet ihr die folgenden Spartricks beachten.

 

Sparen beim Einkaufen durch die richtige Vorbereitung

Auf die richtige Vorbereitung kommt es an. Seid ihr schon mal hungrig einkaufen gegangen oder habt euren Einkaufszettel vergessen? Dann habt ihr bestimmt euren Einkaufswagen auch viel zu voll gepackt. Daher gibt es nun die wichtigsten Spartricks für die richtige Einkaufsvorbereitung. Sparen beim Einkaufen leicht gemacht!

 

1. Einkaufsliste erstellen!

Klingt langweilig, ist es auch! Aber dafür in doppelter Hinsicht wichtig, um nicht nur Geld, sondern auch Zeit zu sparen. Ihr solltet strickt nach der Einkaufsliste einkaufen und euch nicht von anderen Dingen verführen lassen. Zudem stellt ihr so sicher, dass ihr nichts vergesst und somit müsst ihr nicht noch einmal losfahren und vergeudet keine unnötige Zeit oder eventuell sogar teuren Sprit.

 

2. Gehe niemals hungrig einkaufen!

Seid ihr schon mal hungrig einkaufen gegangen? Eure Augen sind dann automatisch größer als euer Magen. Ich habe es, in der Vergangenheit, selbst oft genug gemerkt. Wenn ich nicht mehr viel im Kühlschrank habe und keine Lebensmittel mehr besitze auf die ich Appetit habe, warte ich mit dem Einkaufen oft viel zu lange. der Hunger wird dann immer größer und erst wenn nichts mehr geht, wird eingekauft. allerdings ist das keine gute Idee. Der Einkaufswagen wird voller als meine Vorratskammer bunkern kann. Vor allem ist der Einkaufswagen meist voll mit Süßigkeiten und ungesundem Zeug. Das schlimme daran, wenn ich zu viel zu Hause habe, esse ich auch automatisch mehr. Nicht weil ich Hunger habe, sondern aus Langeweile und weil ich die Süßigkeiten die ganze Zeit sehen muss. Zudem wird der Geldbeutel auf diese Weise unnötig schmaler und der Hüftspeck dafür umso breiter.

 

3. Angebote nutzen und Vorrat aufbauen!

Schaut euch nach Angeboten in Werbeprospekten oder Online-Prospekten um. Auch in einigen Zeitungen sind oft Rabattcodes zu finden. Nehmt diese mit, wenn ihr diese gebrauchen könnt. Aber Achtung! Ihr solltet natürlich nur Angebote nutzen für Produkte, die ihr ohnehin regelmäßig benötigt und nicht einfach Produkte kaufen, nur weil diese grade im Angebot sind. Was bringt es euch beispielsweise zwanzig Deo-Flaschen zu kaufen, wenn ihr Deo lediglich einmal die Woche nutzt? Übertreibt es nicht und gebt nicht mehr Geld aus als nötig. Nutzt Angebote für die Dinge, die ihr regelmäßig nutzt oder dringend benötigt. Zudem solltet ihr nicht für ein einziges Produkt in den 15 km entfernten Supermarkt fahren. Wenn ihr dadurch am Ende 1 € spart abzüglich der Benzinkosten und dafür eine Stunde Umweg in Kauf genommen habt, dann habt ihr euch selbst mit einem Stundenlohn von 1 € bezahlt. Na, herzlichen Glückwunsch! Dann solltet ihr lieber für den Mindestlohn von aktuell 9,35 € arbeiten gehen und die Zeit effektiver nutzen.

 

4. Cashback- und Treueprogramme nutzen!

Ich persönlich nutze Paypack* und kann dadurch ungefähr einmal im Monat einen kostenlosen Einkauf tätigen. Denn meine gesammelten Punkte tausche ich in Einkaufsgutscheine um. Besonders dank der Coupons, die ich in der Payback App regelmäßig aktivieren kann, komme ich sehr schnell ans Ziel. Denn teilweise erhalte ich durch die Coupons bis zu 10-fach Punkte. Ich gehe meist bei Penny, Real,- oder Rewe einkaufen, die alle Teil des Payback Programms sind. Ihr könnt aber natürlich auch jedes andere Cashback- oder Treueprogramm nutzen, um beim Einkaufen zu sparen. Mittlerweile gibt es unzählige Anbieter. Ich bin allerdings schon lange bei Payback und sehr zufrieden damit, daher möchte ich kein anderes Programm nutzen.

*American Express Payback Card

 

5. Die richtige Uhrzeit!

Zu bestimmten Uhrzeiten werden einige Lebensmittel günstiger angeboten. Abends beispielsweise frische Produkte wie Obst und Gemüse und Samstags und Sonntags meist Produkte, die an einem der beiden Tage ihr Mindesthaltbarkeitsdatum erreichen. Allerdings hat diese Methode auch einen Nachteil, denn spät Abends oder am Samstag sind einige Produkte bereits ausverkauft, sodass es sein kann, dass nicht mehr alles was ihr benötigt erhältlich ist. Für mich lohnt sich dieser Trick daher nicht.

 

Sparen beim Einkaufen durch Preisvergleich

Der Preisvergleich muss nicht immer zeitaufwendig sein. Wenn ihr ein paar Spartricks beachtet und wisst, wo ihr hinschauen müsst, geht das Preise vergleichen ziemlich schnell. Daher nun ein paar Tipps zum Preise vergleichen, die euch das Sparen beim Einkaufen vereinfachen.

 

6. Eigenmarken nutzen!

Viele Einkaufsläden besitzen Eigenmarken. Diese sind meist günstiger und schmecken auch nicht unbedingt schlechter als die Originale. Teilweise werden diese sogar in den selben Fabriken hergestellt und besitzen lediglich eine andere Verpackung oder andere Größe.

 

7. Produkte auf Augenhöhe vermeiden!

Meistens befinden sich die teuersten Produkte auf Augenhöhe. Also schaut auch mal nach unten oder oben ins Regal. Oft stehen dort die günstigeren Alternativen. Diese Ware wird auch Bück- oder Steckware genannt.

 

Verkaufstricks kennen!

8. Lock-Angebote in der Warteschlange!

An der Kasse gibt es unzählige Versuchungen denen wir widerstehen müssen und das auch noch beim ohnehin langweiligen Warten in der Schlange. Im Kassenbereich gibt es unzählige Versuchungen wie Süßigkeiten, Kaugummis und vermeintliche Angebote bei Batterien, Rasierern und ähnlichen Kleinartikeln. Oft sind diese aber deutlich teurer, als diese einfach zuvor im Laden, in normalen Verpackungsgrößen, zu kaufen. Aus Langeweile wird’s dann trotzdem eingepackt. Macht euch immer wieder bewusst, dass ihr die Ware deutlich über Wert kauft, wenn ihr diese an der Kasse einpackt und übt euch lieber in Verzicht. Kauft die Produkte lieber zuvor beim regulären Einkauf, wenn ihr unbedingt etwas davon haben wollt.

 

9. Künstliche Verknappung

Künstliche Verknappung macht uns gierig. Egal ob es sich um zeitlich befristete oder limitierte Angebote handelt. Menschen haben Angst die genialsten Schnäppchen zu verpassen. Egal ob wir die Dinge grade wirklich brauchen oder nicht, der Psycho-Trick klappt ziemlich gut und oft wird eingepackt was gar nicht benötigt wird.

 

10. Großpackungen nicht immer günstiger!

Großpackungen sind günstiger? Falsch, das trifft nicht immer zu. Oft sind Großpackungen eben nicht günstiger. Denn dieser Trick oder Glaube ist mittlerweile so weit verbreitet, dass Großpackungen eben oft wieder teurer angeboten werden. Die großen Verpackungen werden dann oft mit Abstand zu den kleineren Verpackungen aufgestellt, sodass der Preisvergleich erschwert wird. Aber nicht nur das, teilweise sind die Produkte in Großpackungen mit Füllmitteln gestreckt. Besonders bei Waschmitteln kommt das besonders häufig vor. Diese haben dann nicht so eine gute Waschkraft wie die der kleineren Packungen. Du verbrauchst also mehr und musst schneller nachkaufen. Achtet also immer auch auf die Inhaltsliste. Ist die Inhaltsliste gleich oder weicht diese bei größeren Verpackungen ab? Wenn sie abweicht wird geschummelt.

 

11. Vermeintliche Sonderangebote!

Sonderangebote sind nicht zwingend günstig. Oft werden die Preise zuvor ordentlich angehoben, um dann einen ordentlichen und vermeintlichen Rabatt zu suggerieren. Auch Angebote wie 5+1 sind oft teurer oder genauso teurer wie einzelne Packungen. Hier wird sich wohl nicht auf den Preis bezogen sondern lediglich der Inhalt von 6 Packungen so umschrieben, dass wir automatisch an ein tolles Angebot glauben. Zudem werden diese vermeintlichen Angebote oft mit bunten und knalligen Farben aufgedruckt, sodass diese automatisch unsere Aufmerksamkeit anziehen.

 

11. Treuemarken-Fake

Wer kennt sie nicht, die Treuemarken-Sammelhefte diverser Supermärkte und Discounter? Treuemarken sammeln, Sammelheft voll machen und bis zu 50 % Rabatt oder mehr auf spezielle Produkte kassieren. Klingt erstmal verlockend, oft gibt’s die gleichen Produkte in anderen Geschäften aber deutlich günstiger. Also einfach mal Preise vergleichen und zur Not schnell vom Smartphone online checken, so kommt ihr der Treuemarken-Falle schnell auf die Schliche.

 

Kennt ihr weitere Spartricks beim Einkaufen? Welche der oben genannten Tipps wendet ihr bereits an?

Lasst mir gerne ein Kommentar da. Ich würde mich sehr darüber freuen!

Liebe Grüße
Eure Sara „Finanzpilotin“ ♡

 

 

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2 Gedanken zu „Sparen beim Einkaufen – 12 clevere Spartricks!“

  1. Hallo Sara, ich nutze auch vereinzelt Spar-Abos. Hier muss man aber auch erstmal die Preise vergleichen, denn nicht überall wo Spar-Abo dran steht ist ist auch ein Spar-Abo drin. Vor allem bei Tiernahrung kann man hier sparen, ausserdem hat man damit auch noch den vorteil, ein To-Do weniger im alltag zu haben. Die Tiere sind somit versorgt ohne aktiv dafür etwas erledigen zu müssen. Gleiches gilt für Windeln, Feuttücher etc.
    Viele Grüße Jennifer von Kidsundschotter

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    • Hallo Jennifer,
      was meinst du denn mit Spar-Abo? Sowas wie bei Amazon? Das man gewisse Dinge im Abo bestellt und diese dann geliefert werden oder gibt es sowas auch analog in Supermärkten vor Ort?
      LG Sara

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